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Eine Idee aus der Wirtschaft

Im Jahr 1971 sprachen Vertreter der Wirtschaft erstmals mit dem Kultusministerium Baden-Württemberg über eine Ausbildung auf Hochschulniveau, um die Attraktivität der Dualen Ausbildung für Abiturienten zu fördern. Drei Jahre später wurde die Berufsakademie Baden-Württemberg als Alternative zu den rein wissenschaftlichen Hochschulen gegründet. Am 01. Oktober des gleichen Jahres starteten die Berufsakademien Mannheim und Stuttgart, bis 1981 kamen die Berufsakademien Villingen-Schwenningen, Heidenheim, Ravensburg, Karlsruhe, Mosbach und Lörrach dazu. Im Jahr 1982 als Regeleinrichtung im tertiären Bildungsbereich des Landes Baden-Württemberg verankert, fanden die BA-Abschlüsse mit der Empfehlung der Gleichbehandlung von Absolventen der BA und der FH im Jahre 1995 überregionale Beachtung. Bereits im gleichen Jahr stellte die Kultusministerkonferenz fest, dass die Abschlüsse der Berufsakademien unter die Hochschuldiplomrichtlinie der Europäischen Union fallen und somit europaweite Anerkennung genießen.

Die Großunternehmen Daimler-Benz AG und Robert-Bosch GmbH initiierten 1971 die Gründung der Berufsakademien. Seit dieser Zeit erkennen jedoch auch kleine und mittlere Unternehmen die Vorteile des dualen Studiums und verursachten so ein rasantes Wachstum der Berufsakademien.

Im Jahre 2009 wurden die bis dahin bestehenden acht Berufsakademien unter dem Dach der DHBW zusammengeführt und erlangten damit den Hochschulstatus.